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Im Frühjahr geht es wieder los
Wissenswertes zu Allergien – Mythos oder Wahrheit?
Immer mehr Menschen leiden unter Allergien. Vor allem Heuschnupfen nimmt zu. Die Weltgesundheitsagentur (WHO) schätzt, dass jeder fünfte Europäer an allergischem Schnupfen leidet. Trotz dieser drastischen Zahlen stoßen Betroffene in der Erkennung und Behandlung ihres gesundheitlichen Problems oft auf Fehlinformationen und Unwissenheit.
Wir gehen den häufigsten Mutmaßungen auf den Grund:
1. „Allergien sind auf dem Vormarsch“
Wahrheit: Der Anteil der Allergiker gemessen an der Gesamtbevölkerung ist in den letzten 20-30 Jahren um 30% gewachsen – alleine in Deutschland gibt es 16 Millionen Betroffene. Tendenz steigend!
2. „Allergien verschwinden von selbst wieder“
Mythos und Wahrheit zugleich: Nur etwa 10% aller Allergien verschwinden wieder von alleine, z. B. einige Nahrungsmittelallergien oder eine Kuhmilch-unverträglichkeit. Die restlichen 90% wird man allerdings nicht von selbst wieder los. Sie sollten unbedingt behandelt werden. Geschieht dies jedoch nicht, kann eine Allergie sich verschlimmern und zu Folgekrankheiten führen. Leidet man vermehrt an auffälligen Hautreaktionen, ständigem Schnupfen oder anderen Unverträglichkeitsreaktionen, sollte man unbedingt einen Arzt konsultieren.
3. „Eine Allergie hat man ein Leben lang“
Mythos: Behandelt man eine Allergie rechtzeitig und umfassend, kann sie auch wieder verschwinden.
4. „Heuschnupfen ist nicht dramatisch“
Mythos: Die allergische Rhinitis ist eine gefährliche Krankheit, die unbehandelt die Lebensqualität der Betroffenen – z. B. in Form einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen – stark beeinträchtigen kann. Bei 30% der Patienten entwickelt sich im Laufe von zehn Jahren ein Asthma bronchiale.
5. „Antiallergika bei Heuschnupfen: nur für eine bestimmte Zeit!“
Mythos und Wahrheit zugleich: Die Einnahme vieler antiallergischer Medikamente ist auf einen bestimmten Zeitraum – z.B. auf besonders pollenflugreiche Wochen - begrenzt. Es gibt allerdings auch Wirkstoffe, wie z. B. Levocabastin (in Livocab direkt, Apotheke), die man in Form von Augentropfen und Nasenspray das ganze Jahr hindurch einsetzen kann – und das nicht nur im Akutfall. Eine frühzeitige Anwendung vermindert lästige Allergiesymptome wie Augenjucken und Niesreiz bis zu 80%! Deshalb nicht unnötig warten, sondern das Präparat bei erwarteter Pollenbelastung anwenden, schon bevor man das Haus verlässt.
6. „Pollen sind in der Stadt aggressiver, als auf dem Land“
Wahrheit: Die Pollenkonzentration ist auf dem Land und in der Stadt ungefähr gleich. Aufgrund der Abgase in der Stadt, sorgen die kleinen Allergieauslöser jedoch dort für eine aggressivere Reaktion.
7. „Gegen eine Allergie kann man sowieso nichts tun“
Mythos: Rechtzeitig und richtig behandelt, können heute 80 – 90% der Allergiker durch die so genannte Hyposensibilisierung nahezu symptomfrei leben. Durch wesentliche Fortschritte bei der Erkennung der Allergene und dem Einsatz moderner Extrakte konnten die Erfolge der Immuntherapie deutlich gesteigert werden.
8. „Am besten meidet man die Allergene einfach“
Wahrheit: Die Allergenkarenz, also das Meiden der Pollen, ist die beste und sicherste Methode zur Therapie des Heuschnupfens. Die Realisierung ist jedoch schwierig, da die Pollen kilometerweit durch die Luft fliegen können. Trotzdem sollte man versuchen, die Pollenbelastung mittels ein paar vorbeugenden Maßnahmen möglichst gering zu halten.
9. „Bei einer Allergie lassen sich höchstens die Symptome behandeln“
Mythos und Wahrheit zugleich: Eine frühzeitige Anwendung z.B. des Antihistaminikums Levocabastin, vor Kontakt mit dem Allergen, schwächt Niesreiz und Augenjucken bis zu 80% ab. Dabei ist der Wirkstoff ausgezeichnet verträglich und trocknet die Schleimhäute nicht aus, wie dies bei abschwellenden Nasensprays der Fall ist.
Weitere Informationen unter www.allergie.com









