Sie befinden Sich hier: 02. Gesundheit | zurück...
-Anzeige-
Sehen mit Qualität

Wenn ein Kind in der Schule plötzlich immer schlechter wird, dann liegt das häufig daran, dass es nicht richtig erkennen kann, was der Lehrer an die Tafel schreibt – die Augen sind zu schlecht.
Dabei ist gerade in jungen Jahren gutes Sehen besonders wichtig und eine Kontrolle in regelmäßigen Abständen unbedingt
anzuraten. Wenn der Augenarzt oder Optiker eine Sehschwäche festgestellt hat, geht es darum, die richtige Kinderbrille auszuwählen.
Folgendes gibt es dabei zu beachten:
• Die Brille sollte unzerbrechlich, leicht, flexibel und robust sein
• Sie muss an den kindlichen Kopf angepasst sein
• Die Bügelenden und die Nasenauflagen sollten weich und anschmiegsam sein
• Gläser aus Kunststoff oder Polycarbonat sind zu bevorzugen
Außerdem ist es wichtig, dass die Brille dem Kind gefällt. Ist das nämlich nicht der Fall, wird sie nicht angenommen und infolgedessen auch nicht aufgesetzt. Da Kinderaugen noch wachsen, müssen der Sitz und die Glasstärke wenigstens einmal im Jahr überprüft werden.
Übrigens: Für Kinderbrillen gibt es nach wie vor einen Zuschuss von der Krankenkasse!
Während bei Kindern Fehlsichtigkeit eher die Ausnahme ist, trifft die Altersweitsichtigkeit nahezu jeden. Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr wird das Lesen in kurzer Distanz immer schwieriger. Das liegt daran, dass die Linse des menschlichen Auges mit den Jahren an Elastizität verliert. Infolgedessen kann das Auge sich immer schlechter an verschiedene Entfernungen anpassen. Die Altersweitsichtigkeit nimmt mit den Jahren zu – anfangs reicht oft eine Dioptrie plus zur Korrektur aus, mit etwa 55 Jahren werden ca. drei Dioptrien benötigt.
Kurzsichtige mit einem Sehfehler von zwei bis drei Dioptrien minus haben im Alter einen Vorteil. Mit etwa 55 bis 60 können sie im Nahbereich ohne Brille sehen. Wer stärker kurzsichtig ist, hat mit zunehmendem Alter das Problem, beide Sehfehler, die Kurz- und die Weitsichtigkeit korrigieren zu müssen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von zwei Brillen – eine zum Lesen und eine für die Ferne. Auch Kontaktlinsen und Lesebrille lassen sich kombinieren. Eine komfortable Lösung sind so genannte Gleitsichtgläser, die einen fließenden Übergang der Sehbereiche ermöglichen. Allerdings ist bei diesen Gläsern eine gewisse Eingewöhnungszeit erforderlich.
Bei der Auswahl einer Brille sollte man bedenken, dass gutes Sehen und gutes Aussehen in modischer wie optischer Hinsicht Hand in Hand gehen. Jede Brille ist mehr als eine Sehhilfe. Sie kann ein chices Accessoire sein, das den individuellen Typ betont oder verändert. Sie kann sich aber auch beinahe unsichtbar machen. Eine Brille kann ein Gesicht weicher oder kantiger und strenger wirken lassen; sie kann für seriöses Aussehen sorgen oder ein frecher Blickfang sein. Wegen dieser vielen Variationsmöglichkeiten entscheiden sich heute
viele für die Anschaffung einer Zweit oder Drittbrille, die je nach Anlass und Stimmung zum Einsatz kommt.









