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Sichere “Kontaktlinse im Auge” gegen Kurzsichtigkeit von -6 bis -16 Dioptrien

Für Millionen Menschen bedeutet Fehlsichtigkeit eine starke Einschränkung ihrer Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Kurzsichtigen Menschen mit einer hohen Dioptrienzahl kann die Einpflanzung einer zusätzlichen Linse zur Brillen- und Kontaktlinsenfreiheit verhelfen.

Am 6. Dezember 1999 implantierte Prof. Knorz, ärztlicher Leiter des FreeVis LASIK Zentrums Universitätsklinikum Mannheim, weltweit die erste Acrysof „Kontaktlinse im Auge“. Nach 10-jähriger Studie wurde diese Linse jetzt im September 2008 in Europa zugelassen. Wieder war das FreeVis LASIK Zentrum des Universitätsklinikums Mannheim die erste Klinik, die diese Linse nach der Zulassung einpflanzte, so auch heute bei Uwe Sester. Herr Sester leidet unter hoher Kurzsichtigkeit und ist einer von rund 800 Patienten, die an der Studie zur Einführung der neuen Linse teilgenommen haben. Im Rahmen der Studie durfte zunächst nur ein Auge operiert werden. Zweieinhalb Jahre später kann die Acrysof Linse nun auch in das zweite Auge eingesetzt werden. Nach nahezu 10 Jahren liegt für eine Kunstlinse wie die „Acrysof Phakic IOL“ erstmals ein solch umfangreiches Datenmaterial über einen so langen Beobachtungszeitraum vor. Prof. Knorz beschreibt die neue Vorderkammerlinse als “eine sehr sichere Option für Menschen mit hoher bis sehr hoher Myopie, d.h. Kurzsichtigkeit, bei denen sich anderen Verfahren zur Korrektur der Fehlsichtigkeit, wie z.B. die LASIK, nicht eignen. Wir begleiten diese Linse seit zehn Jahren wissenschaftlich. Das Datenmaterial der klinischen Studien zeigt, dass es sich hier um eine sehr sichere Linse mit überaus geringen Nebenwirkungen handelt.

Die Acrysof „Kontaktlinse im Auge“ ist eine klare, faltbare Linse aus Kunststoff, die einer Kontaktlinse ähnelt, aber anders als eine Kontaktlinse dauerhaft im Auge verbleibt. Sie sorgt gemeinsam mit der natürlichen Linse dafür, dass das Licht richtig auf der Netzhaut gebündelt wird und damit der ehemals Kurzsichtige ohne Brille scharf sieht. Die Linse wird in die Vorderkammer des Auges, also zwischen Iris und Hornhaut, implantiert, entfaltet sich und wird von winzigen Linsenstützen an Ort und Stelle gehalten. In der Regel dauert dieser ambulante Eingriff nur 5 bis 10 Minuten, und bereits kurz nach der Operation können die Patienten ohne Brille scharf sehen. „Die neue Acrysof Linse stellt die bisher beste und sicherste Methode zur Korrektur einer hohen Kurzsichtigkeit dar. Keine andere Linse konnte vor der Zulassung Langzeitergebnisse über 10 Jahre aufweisen“, so Prof. Knorz.

Die Patienten wollen nach der Operation wieder lesen, einen Computer bedienen, Sport treiben oder Auto fahren können, ohne immer von einer Brille abhängig zu sein. Weitere Informationen erhalten Interessierte über www.freevis.de oder direkt beim FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim.

FreeVis LASIK Zentrum Universitätsklinikum Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Tel.: 06 21/ 38 33410

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